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22.12.2025
15:00 Uhr
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Fischgräten können einem nicht nur im Hals stecken bleiben – mitunter durchlöchern sie sogar den Verdauungstrakt und schlitzen Blutgefäße auf.

In der Region, in der ich aufwuchs, kommt zu Weihnachten traditionell Karpfen auf den Festtagstisch. Mir wären allerdings andere Fischarten lieber. Lachs, Forelle oder Zander und Barsch wandern häufiger über meinen Teller und in meinen Magen. Im Vergleich zum Karpfen haben all diese Arten auch einen angenehmen Vorteil: In ihrem Fleisch befinden sich in der Regel weitaus weniger Gräten. Und die können nicht nur (wie ich leider schon am eigenen Leib erfahren musste) beim Schlucken im Rachen stecken bleiben und dort bis zu ihrer Befreiung unangenehme Empfindungen auslösen. Sie dringen mitunter tief in das Gewebe ein und verursachen auf ihrem Weg zum Teil tödliche Verletzungen.