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17.01.2026
14:55 Uhr
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Donald Trumps sogenannter Friedensrat und weitere prominent besetzte Gremien sollen Gaza in eine bessere Zukunft führen. Mitgestalten ist wohl eher nicht erwünscht.

Sie sollen Phase zwei des Friedensplans für den Gazastreifen vorantreiben, die internationale Übergangsverwaltung kontrollieren und den Wiederaufbau steuern: eine illustre Runde aus Politik und Geschäftswelt an der Spitze, dazu ein sogenannter Friedensrat, über den noch wenig bekannt ist. Donald Trump spricht kaum überraschend vom "größten und angesehensten Komitee, das jemals zu irgendeiner Zeit und an irgendeinem Ort zusammengestellt wurde". Ein Erfolgsmodell, schon bevor die Arbeit wirklich begonnen hat. Bevor die komplette Besetzung aller Gremien bekannt ist. Bevor klar ist, wie etwa die Entwaffnung der Terrororganisation Hamas vonstattengehen soll. Aber ja, es kann nur gut werden, schon weil der US-Präsident selbst die Leitung übernimmt – das ist die Botschaft. Und sie reicht über den Nahen Osten hinaus.