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17.12.2025
20:30 Uhr
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Im Bundestag spricht Friedrich Merz über den Preis des Friedens und erlebt das Verhetzungspotenzial seiner Ukraine-Diplomatie. Nun steht er vor einem Moment der Wahrheit.

Friedrich Merz kämpft in dieser Woche neben allem anderen mit zwei sehr großen Problemen. Und der Bundeskanzler, frei von Scheu vor großen Worten, findet dafür dieses Bild: "Wir alle wissen um den Preis des Krieges", sagt Merz in seiner Regierungserklärung. "Jetzt sprechen wir über den Preis des Friedens." Zu diesem gehöre, argumentiert der Bundeskanzler im Bundestag am Mittwochnachmittag, als er über die Ukraine spricht, "dass Deutschland zu Sicherheitsgarantien beiträgt". Und weiter: "Über den sehr konkreten Beitrag wird zu gegebener Zeit zu reden sein."