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07.01.2026
09:36 Uhr
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Ein merkwürdiges Urteil in Baden-Baden spricht den Millionärserben der Verlegerdynastie Burda vom Vorwurf der Vergewaltigung frei. Doch es bleiben viele Fragen.

Am 23. Dezember, einen Tag vor Heiligabend, um 14.45 Uhr spricht das Amtsgericht Baden-Baden den Angeklagten Franz Burda vom Vorwurf der Vergewaltigung frei. Vier Tage hat die Hauptverhandlung gedauert. Der Berufsrichter und die beiden Schöffen finden jetzt, es sei "letztlich nicht feststellbar" gewesen, was an jenem Sommerabend im Jahr 2023 passiert ist. In der Aussage der Opferzeugin seien zu viele Widersprüche aufgetreten, als dass man auf diese Bekundungen eine Verurteilung stützen könnte. Es stehe nach wie vor Aussage gegen Aussage.