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22.11.2025
18:12 Uhr
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In einem Hamburger Genlabor leben 830 Algenarten – eine weltweit einmalige Sammlung. Nun sollen Freiwillige helfen, sie zu züchten.

Algen sind ein Ärgernis. Sie sind der schmierige Belag im Aquarium, der grüne Teppich auf umgekippten Tümpeln, die schleimigen Gewächse im Badeurlaub. Aber sie sind auch ein Grund, warum auf der Erde überhaupt Menschen leben können. Schätzungen zufolge machen Algen zwar weniger als ein Prozent der globalen Biomasse aus, produzieren aber rund 40 Prozent des Sauerstoffs in der Atmosphäre. Ohne Algen würde es für uns unangenehm werden. Sollte man ihnen also dankbarer sein? Oder: sich zumindest ein bisschen für sie interessieren?