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27.01.2026
08:39 Uhr
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... sagt man nicht? Aber Fluchen hilft! Beim Sport, gegen Schmerzen, sogar im Job, sagt der Psychologe Richard Stephens. Und manche Wörter sind sogar besonders wirksam.

DIE ZEIT: Herr Stephens, Sie erforschen Schimpfwörter – welches ist Ihr liebstes? Richard Stephens: Ich hatte nie eins. Aber weil die Leute mich das jetzt dauernd fragen, hab ich mir eins gesucht: arse. Ein ziemlich englisches Schimpfwort. ZEIT: Also "Arsch" – wieso? Stephens: Es kam um das Jahr 1000 in unsere Sprache. Und dann tauchte ein anderes neues Wort auf: donkey. Das Tier hieß nämlich bis dahin ass, ziemlich ähnlich also. Und das hätte natürlich peinlich werden können: "Ich hab letztens Ihren ass bewundert ..." Wegen dieser Geschichte mag ich das Wort.