Zeit 05.01.2026
11:17 Uhr

(+) Fibermaxxing: Sollten Sie lieber auf Ballaststoffe statt auf Proteine achten?


Sie achten auf Ihre Proteinzufuhr? Da lauert der nächste Ernährungstrend: Beim Fibermaxxing geht es darum, möglichst viele Ballaststoffe zu essen. Keine schlechte Idee.

(+) Fibermaxxing: Sollten Sie lieber auf Ballaststoffe statt auf Proteine achten?
In der Serie "Eine Frage der Ernährung" gibt unser Expertenrat Antworten auf Fragen, die sich viele Menschen stellen. In dieser Folge: Wie gesund ist Fibermaxxing, also die gezielte Zufuhr von möglichst vielen Ballaststoffen? Antworten gibt die Ernährungsmedizinerin Diana Rubin. ZEITmagazin: Frau Rubin, nachdem es zuletzt einen Hype um Proteine gab, geht es beim Fibermaxxing darum, möglichst viele Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Was ist überhaupt so toll an ihnen? Diana Rubin: Ballaststoffe, also Faserstoffe von Pflanzen, wirken an mehreren Stellen im Körper vorteilhaft. Sie sorgen beispielsweise dafür, dass wir uns schneller satt fühlen und insgesamt weniger essen – das ist ein entscheidender Faktor für ein gesundes Körpergewicht. Außerdem verlangsamen Ballaststoffe im Dünndarm die Aufnahme von Zucker, sodass der Blutzucker nicht so schnell ansteigt und die Bauchspeicheldrüse weniger Insulin ausschütten muss. Das ist günstig für den Stoffwechsel: So entstehen weniger starke Blutzuckerschwankungen, man bekommt seltener Heißhunger, und das Risiko für Übergewicht und Typ-2-Diabetes sinkt.