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02.02.2026
17:18 Uhr
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Frauen in der Menopause arbeiten oft weniger – auch weil sie am Arbeitsplatz nicht unterstützt werden. Die Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman will das nun ändern.

Ferda Ataman ist Journalistin und seit 2022 Unabhängige Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, nominiert von der Ampelregierung. Vor zwei Wochen stellte die 46-Jährige eine neue Kommission vor, die Empfehlungen für den Umgang mit Frauen in den Wechseljahren vorlegen soll. DIE ZEIT: Frau Ataman, braucht das Land wirklich noch eine neue Kommission? Ferda Ataman: Auf jeden Fall braucht die Bundesregierung Druck, damit sich beim Thema Wechseljahre endlich etwas tut. Jede bisherige Bundesregierung hat das Thema ignoriert. Insofern finde ich es richtig, dass jetzt nicht eine Person oder gar ein Mann alleine Entscheidungen trifft, sondern Expertinnen und Experten Vorschläge für die Politik, für die Wirtschaft und für das Gesundheitswesen erarbeiten.