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05.03.2026
14:48 Uhr
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Künstliche Intelligenz soll die Arbeit erleichtern, doch dabei passieren häufig auch Fehler. Zwei Arbeitsrechtler erklären, wer am Ende dafür geradestehen muss.

Wer künstlicher Intelligenz blind vertraut, muss manchmal dafür büßen. Wie etwa ein Anwalt für Familienrecht aus Köln, der in einem Prozess zwischen Eltern Fachliteratur und Urteile zitierte, die eine KI offenbar frei erfunden hatte. Der Richter rügte den Anwalt, dass solche Falschangaben "die Rechtsfindung erschweren, den unkundigen Leser in die Irre führen und das Ansehen von Rechtsstaat und Anwaltschaft schädigen". Seitdem diskutieren Juristen auf dem Karriereportal LinkedIn über den Fall. Über rechtliche Konsequenzen für den Anwalt ist bisher nichts bekannt. Das Verfahren drehte sich eigentlich um einen Vater, der sein Kind öfter sehen wollte, die falschen Zitate waren nur ein Randaspekt.