Zeit 08.02.2026
15:11 Uhr

(+) Energiepolitik: So kommt Friedrich Merz von den Jacht-People los


Die Bundesregierung verstrickt uns immer tiefer in Abhängigkeiten mit Öl-Staaten wie Katar. Das freut: Jachtbesitzer. Aber genau jetzt können Konservative umdenken.

(+) Energiepolitik: So kommt Friedrich Merz von den Jacht-People los
Der Profit, den Menschen aus Öl und Gas schlagen, zeigt sich in den Jachthäfen: Terrassen mit Teakholzboden glänzen neben Jetskis in marmorgefliesten Garagen. Ankleidezimmer, so groß wie Klassenräume, gehören ebenso dazu wie Schiffe mit Helikopterlandeplätzen, mehreren Pools und Dutzenden Bediensteten, die polieren, servieren, massieren. Solche Jachten kosten oft mehrere hundert Millionen Euro – etwa die Hälfte gehört Investoren, die ihr Geld in fossile Energien stecken und so vermehren. Einige Schiffe liegen derzeit still, weil ihre Besitzer zu Putins Gas-Gefolgschaft zählen und mit Sanktionen belegt sind. Der US-Öl-Milliardär Harold Hamm schippert weiter über die Meere, ebenso wie Emire von der arabischen Halbinsel. Diese Jacht-People sind es, die am meisten von der deutschen Energiepolitik profitieren: Multimilliardäre, Autokraten, Monarchen.