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11.02.2026
07:56 Uhr
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Emmanuel Macron kämpft für Europas Souveränität und fordert Gespräche mit Russland. Für Deutschland ist er ein anstrengender Partner – aber einer, der oft recht hatte.

Ein EU-Treffen in Belgien, eine Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, dann weiter zu einem KI-Gipfel nach Indien. Fast möchte man meinen, Emmanuel Macron starte bereits seine Abschiedstournee, so viel reist er in diesen Tagen um die Welt. Tatsächlich biegt Frankreichs Präsident allmählich auf die Zielgerade seiner zweiten Amtszeit ein. Im Frühjahr 2027 wird sein Nachfolger – oder seine Nachfolgerin – gewählt. In Frankreich werden schon die ersten Bilanzen gezogen: Was bleibt von Macron? Was war er für ein Präsident?