Zeit 01.03.2026
11:04 Uhr

(+) ESC-Vorentscheid: Es klingt wie eine Drohung


In einer überlangen TV-Show inszenierten Barbara Schöneberger und Hazel Brugger die Vorauswahl zum Eurovision Song Contest. Geht's noch druckloser?

(+) ESC-Vorentscheid: Es klingt wie eine Drohung
Zu einem popkulturellen Ereignis von nationaler Bedeutung ist es am Samstagabend im Berliner Stadtteil Adlershof gekommen, hier wurde im Rahmen einer dreistündigen Fernseh-Liveshow ermittelt, wer im kommenden Mai Deutschland beim Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Wien vertritt. Durch den Abend leitete die Entertainerin Barbara Schöneberger. Sie tat, was sie immer tut, wenn sie etwas moderiert: Sie schrie das Publikum mit weit aufgerissenen Augen an und machte schlechte Witze. Zwischendurch führte sie sehr lange und sehr uninteressante Gespräche mit allerlei Gästen, unter anderem mit der Schweizer Sängerin Paola, die zweimal beim ESC aufgetreten ist, nämlich 1969 und 1980, sowie mit dem deutschen ESC-Kommentator Thorsten Schorn. Als zweite Moderatorin war die in der Schweiz lebende Steh-auf-Komikerin Hazel Brugger mit dabei. Sie hatte unter anderem einen Videoclip produziert, in dem sie sich darüber lustig machte, dass in Deutschland nichts funktioniert, zum Beispiel die Bahn, und dass Deutschland auch lange keine internationalen Wettbewerbe mehr gewonnen hat, zum Beispiel beim Fußball. Aber nun vielleicht beim Finale des Eurovision Song Contest 2026 in Wien? Nun ja. Mithin zur Musik.