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11.02.2026
10:19 Uhr
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Dopamin entscheidet, ob wir Aufgaben anpacken oder aufschieben. Ein Hirnforscher erklärt, warum Dopaminfasten Unsinn ist und wie man besonders effizient arbeitet.

Dopamin wird oft als Glückshormon bezeichnet: Man fühlt sich wohl und euphorisch, wenn es im Hirn freigesetzt wird. Doch es gilt auch als gefährlicher Verführer, der die Menschen von ihren Aufgaben ablenkt. Selbstoptimierer schwören daher aufs Dopaminfasten, weil es angeblich maximal leistungsfähig macht. Der Hirnforscher Martin Korte erklärt, wozu Dopamin wirklich imstande ist. DIE ZEIT: Herr Korte, bei Instagram habe ich gelesen, dass ich nicht schuld sei, wenn ich prokrastiniere – es läge am Dopamin! Kann ich also nichts dafür, wenn ich mir lieber Schokolade hole, anstatt meinen Artikel weiterzuschreiben?