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04.03.2026
17:17 Uhr
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Eine Jury ehrt im Auftrag von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die besten deutschen Buchhandlungen. Doch dann verschwanden drei Nominierte von der Liste.

Was für den Einzelhandel der Frucht-Preis für die beste Obst- und Gemüseabteilung ist, das ist dem Buchhandel der Deutsche Buchhandlungspreis: eine regelmäßig zuerkannte Auszeichnung, deren sich die Preisträger mittels eines Gütesiegels im Ladenfenster rühmen. Seit elf Jahren wird der Deutsche Buchhandlungspreis nun schon als Auszeichnung der Bundesregierung vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) in vier Ausführungen vergeben: undotiert oder mit Preisgeld in Höhe von 7.000, 15.000 oder 25.000 Euro. Über die Auswahl der Preisträger entscheidet eine unabhängige Jury. In der Vergangenheit funktionierte das so reibungslos, dass die Öffentlichkeit vom Preis und seiner Vergabe wenig bis nichts mitbekam.