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27.02.2026
09:25 Uhr
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Knollensellerie ist mehr als Suppengemüse! Geschnitten, blanchiert und paniert verwandelt er sich in ein vegetarisches Cordon bleu mit würzigem Raclettekäse als Füllung.

Wie koche ich einen Kürbis, der nicht Hokkaido heißt? Was tun mit all den Äpfeln – und dem alten Quittenbaum im Garten? Wie putze ich Pilze richtig? Und wächst auch im Winter noch frisches Gemüse? Die Nürnberger Köchin Gabriele Hussenether weiß Rat. Im "Küchenzuruf" gibt sie Tipps aus der Küche und teilt Wissen vom Feld. Jede Woche frisch im Wochenmarkt. Ein Gericht, das ich in meiner Kochschule regelmäßig koche, ist Cordon bleu aus Sellerie. Neulich fragte ich mich, ob ich es überhaupt so nennen darf. Das EU-Parlament möchte schließlich Begriffe wie Wurst oder Schnitzel für vegane und vegetarische Alternativen verbieten, um Verwirrung vorzubeugen. Ob das sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Ich bin mir sicher, dass Sie den Unterschied zwischen einem Schnitzel und einer Sellerieknolle zu erkennen vermögen. Der Name für das Gericht bleibt also. Mein geliebter Sellerie ist außerdem weitaus mehr als ein reiner Fleischersatz – er ist ein wahrer Charakterkopf.