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12.01.2026
16:44 Uhr
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Jedes sechste Kind ist chronisch krank – eine Belastung für die Familien. Richtig mit der Diagnose umgegangen, kann man ihr aber vielleicht etwas Positives abgewinnen.

Immer mehr Kinder in Deutschland leiden unter einer chronischen Krankheit, auch für die Familien ist das eine große Herausforderung. In unserer Serie "Familienrat" erklärt Kinderarzt Jörg Dötsch, warum die Zahlen gestiegen sind, was die Diagnose bedeutet und wie Eltern damit umgehen können. DIE ZEIT: Wann spricht man von einer chronischen Krankheit? Jörg Dötsch: In der Regel, wenn eine Erkrankung länger als drei Monate besteht. Im Gegensatz dazu treten akute Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Magen-Darm-Grippe, schnell auf und verschwinden meist rasch wieder.