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09.02.2026
07:42 Uhr
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Kam es bei der Bundestagswahl zu Auszählungsfehlern? Das BSW vermutet das und zieht nun vor Gericht. Hier erklärt die Juristin Sophie Schönberger, welche Chancen es hat.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist bei der Bundestagswahl mit einem Ergebnis von 4,981 Prozent gescheitert. Der Partei fehlten rund 9.500 Stimmen, um die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden. Weil es in einigen Wahllokalen Auszählungsfehler entdeckt hat, will das BSW eine bundesweite Neuauszählung erreichen. Hat es eine Chance? Darüber spricht hier Sophie Schönberger, sie ist Professorin für Öffentliches Recht an der Freien Universität in Berlin und Expertin für Parteienrecht. DIE ZEIT: Frau Schönberger, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) möchte, dass die Bundestagswahl neu ausgezählt wird. Deswegen wird die Partei heute eine Klage vorstellen, mit der sie vor das Verfassungsgericht ziehen will. Hat sie eine Chance?