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03.03.2026
17:43 Uhr
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Wohnraum ist in Großstädten knapp – gleichzeitig steht viel Bürofläche leer. Könnte da nicht jemand einziehen? Drei Architekturstudentinnen aus Hamburg testen das.

DIE ZEIT: Frau Sottorf, Frau Stiehle, Frau Erdmann, Sie studieren Architektur an der HafenCity Universität und experimentieren damit, leer stehende Büroflächen als Wohnraum zu nutzen. Seit Mitte Februar arbeiten Sie in einer ehemaligen Skiwerkstatt in Eidelstedt. Was machen Sie da? Juli Sottorf: Wir testen hier Prototypen, die wir in den vergangenen Monaten entwickelt haben. Emma Stiehle: Wir haben an einer Wand gearbeitet, die leicht auf- und abbaubar und höhenverstellbar ist. Büroetagen sind oft sehr weitläufig. Wenn man sie in einzelne Zimmer unterteilen will, stellt man fest: Die Wände sind ein entscheidender Punkt.