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07.01.2026
18:50 Uhr
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In der Nachkriegszeit wurde sie als Notlösung errichtet, jetzt aufwendig restauriert: Die Bücherstube Stolterfoht ist ein Zeugnis der intellektuellen Resilienz.

Wenn ein Gebäude als "Kasten" und "Bude" bezeichnet wird, aber gleichzeitig auch als "Kleinod" und "Juwel", wenn es in Zeiten des Mangels als bloßes Provisorium angelegt wurde, ein Dreivierteljahrhundert später immer noch steht und unverzichtbar erscheint – dann weiß man, dass es sich um einen besonderen Ort handeln muss. "Geradezu magisch" sei die Bücherstube Stolterfoht in Hamburg, so sagte es Sebastian Giesen, der Geschäftsführer der Hermann Reemtsma Stiftung, als er am Mittwochnachmittag bekannt gab: Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten ist die kleine Buchhandlung wieder geöffnet.