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04.02.2026
15:53 Uhr
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Der ugandische Oppositionsführer Bobi Wine musste nach der Präsidentschaftswahl fliehen. Er fürchtet um sein Leben – und meldet sich nun aus seinem Versteck zu Wort.

Am Schluss des Gesprächs, das er aus seinem Versteck irgendwo in Uganda führt, tut er das, was ihn berühmt gemacht hat: Er singt. "One day, everything is gonna be fine", eines Tages wird alles gut werden. Die Stimme ist brüchig, das leise Lachen klingt bitter. Bobi Wine, einer der populärsten Musiker Ostafrikas und zuletzt einer der populärsten Politiker in seiner Heimat Uganda, sitzt in der Falle. Er ist im eigenen Land auf der Flucht vor der Polizei, der Armee und deren Befehlshaber, der ihm in den sozialen Medien schon alles Mögliche angedroht hat, unter anderem Enthauptung und Kastration.