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18.01.2026
06:39 Uhr
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Unsere Autorin denkt heute noch an die Blini, die sie einst in Sankt Petersburg gegessen hat – und kennt mittlerweile das Geheimnis, wie sie auch zu Hause gelingen.

Nach dem Abitur machte ich alleine eine längere Reise durch Osteuropa und verbrachte die berühmten Weißen Nächte, wenn die Sonne nie ganz untergeht, in Sankt Petersburg. Um Geld zu sparen, übernachtete ich in einem sehr günstigen Hostel, dessen Highlight darin bestand, dass der Rezeptionist einmal pro Woche einen riesigen Berg Blini für alle backte: hauchdünne Pfannkuchen, die mit gezuckerter Kondensmilch bestrichen und zusammengerollt serviert wurden. Damit schlugen wir uns abends den Bauch voll, bevor es hinaus in eine weitere schlaflose Nacht ging.