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29.01.2026
13:05 Uhr
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Das Bienensterben gibt es wirklich – nur anders als manche denken. Um den Honig muss man sich jedenfalls keine Sorgen machen.

"Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben", soll Albert Einstein einmal gesagt haben. Belegt ist dieses Zitat allerdings nicht. In dem Satz steckt folgende Logik: Bienen bestäuben viele der Nutzpflanzen, von denen wir uns ernähren. Ohne Bestäubung können diese sich nicht vermehren, und wir Menschen verlieren unsere Nahrungsgrundlage. "Bienen" meint in diesem Fall "Honigbienen", und zumindest für diese domestizierten Arten sind die Ängste unbegründet. Ein Verlust von etwa zehn Prozent der Tiere eines Volkes im Winter ist normal. Manchmal sind die Zahlen auch größer, das führt dann zu Schlagzeilen. In den USA sind im vergangenen Winter wieder viele Bienenvölker dezimiert worden. Die Hauptursache dafür ist ein Befall durch die Varroamilbe, auch Viren setzen den Bienen zu. Insbesondere die Milben werden mit Chemikalien bekämpft, gegen die sie allerdings Resistenzen entwickeln können. Und wenn es regional weniger Honigbienen gibt, kann das durchaus die Ernte der Landwirte beeinträchtigen.