Zeit 07.03.2026
10:34 Uhr

(+) Berufliche Zukunft: "Wird mein Sohn eine Hilfskraft der KI?"


Was bedeutet die KI-Revolution für die berufliche Zukunft unserer Kinder? Eltern berichten von Zweifeln und Entscheidungen, die sie aus Angst vor Automatisierung treffen.

(+) Berufliche Zukunft:
Kaum jemand blickt so genau auf die Schwelle zwischen Schule und Beruf wie die Eltern derer, die gerade ihre Zukunft planen. Am Gymnasium Oberursel, einer ganz normalen Schule im Taunus, haben wir Eltern gefragt: Was bewegt Sie, wenn Sie an die beruflichen Perspektiven Ihrer Kinder denken? Christiane Schwittay, 53 Jahre alt, ist Marketingmanagerin. Sie orientiert sich derzeit beruflich um und nutzt KI oft, um selbst Bewerbungen zu schreiben. Meine Tochter hat immer gern gemalt. Seit Jahren ist Kunst für sie mehr als ein Hobby, es ist ihre Leidenschaft. Sie entwirft eigene Postkarten, geht gern ins Kunstmuseum. Sie hat in der Kunst auch eine berufliche Perspektive gesehen: vielleicht in der Werbung, vielleicht im Kommunikationsdesign. Doch in den vergangenen Monaten hat sich etwas verschoben. Denn wie planbar ist eine kreative Zukunft in Zeiten von künstlicher Intelligenz? Wenn ganze Kampagnen automatisiert entstehen, wenn Logos und Layouts in Sekunden generiert werden: Was bleibt dann noch zu gestalten? Diese Fragen beschäftigen sie. Und uns.