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16.01.2026
19:30 Uhr
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Bis vor Kurzem rief Israels Premier noch zum Regimesturz im Iran auf. Doch ausgerechnet jetzt, während der Massenproteste im Land, schweigt Benjamin Netanjahu. Warum?

Als am Mittwochabend die Stadt Be'er Scheva, unweit des Kernforschungszentrums in der Negevwüste, ihre öffentlichen Schutzbunker öffnete und Lufthansa kurzfristig die Nachtflüge nach Israel strich, packten Familien in Jerusalem und Tel Aviv einmal mehr ihre Notfalltaschen. Israel gilt neben den US-Militärbasen in der Region als mögliches Hauptziel iranischer Vergeltungsanschläge. Trumps Ankündigung, Hilfe für die Protestierenden im Iran sei unterwegs, und Berichte, die USA evakuierten teils ihre Militärbasen im Nahen Osten, verfolgten die Menschen in Israel deshalb mit Anspannung.