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01.06.2026
16:47 Uhr
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Dem Mittelstand fehlen Erben, vielen Unternehmen droht deshalb das Aus. Der Philosoph Hannes Kuch hat eine Lösung, die sowohl Neoliberale als auch Sozialisten begeistert.

Wir leben in Zeiten, die uns einiges Kopfzerbrechen bereiten. Deshalb fragen wir in dieser Serie, was interessante Köpfe gegenwärtig bedenkenswert finden. Heute antwortet der Philosoph Hannes Kuch, ein Unternehmersohn, der das Genossenschaftsgesetz reformieren will. DIE ZEIT: Hannes Kuch, worüber denken Sie gerade nach? Hannes Kuch: Ich frage mich, wie wir es hinbekommen können, der Krise des Mittelstands abzuhelfen und dabei die demokratische Öffentlichkeit in die Debatte einzubeziehen. Denn die große Ruhestandswelle lässt mittelständische Unternehmenseigentümer, die ihre Firmen weitergeben möchten, nun händeringend nach Nachfolgern suchen – und die fehlen dramatisch. Die nachfolgende Generation der potenziellen Erben ist innerhalb der Familien viel kleiner, und es gibt außerdem wenig Kaufinteressenten.