Zeit 29.11.2025
06:24 Uhr

(+) Barbershops: Einmal Cristiano Ronaldo für 20 Euro


Barbershops erfüllen Teenagern Träume. Sie verdrängen Friseure. Und der Zoll hat sie wegen Schwarzarbeit im Visier. Wie sieht es beim Berliner Barber Mohamed Adora aus? 

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Der Zoll hatte einen klaren Verdacht, was Barbershops angeht. "Die gesamte Branche ist nach wie vor besonders häufig von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung betroffen", steht in einer Pressemitteilung anlässlich einer bundesweiten Großrazzia im April. Wenn man genau nachfragt, relativiert die Behörde diese Aussage zwar. Nahezu alle, insbesondere die "lohnintensiven Wirtschaftszweige" seien von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung betroffen, heißt es dann. Eine "statistisch belegbare Aussage", inwiefern das gerade für Barbershops gelte, könne nicht gemacht werden. Trotzdem steht der Verdacht gegen die meist von Migranten betriebenen Shops im Raum.