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22.01.2026
11:55 Uhr
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Afrikanisches Superfood trifft auf deutschen Klassiker: Ein Topping aus der Frucht des Baobab-Baums verleiht diesem Käsekuchen ein zusätzliches, erfrischendes Highlight.

Der Baobab, auch bekannt als Afrikanischer Affenbrotbaum, ist eine Erscheinung. Der massive Stamm, nicht selten von mehreren Meter Durchmesser, eine üppige und Schatten spendende Baumkrone, die schönen weißen Blüten, die sich nachts öffnen. Und dann die großen, mal runden, mal ovalen Früchte, die in schwindelerregender Höhe gemütlich im Takt des Windes hin- und herschwingen. Wenig verwunderlich, dass der Baobab in der Kultur von vielen Teilen Westafrikas fast mystische Bedeutung hat. Er ist einfach allgegenwärtig – als Nahrungslieferant, als Medizin, als Bau- und Fasermaterial. Der Ältestenrat tagt unter ihm, in seinem Schatten werden Streitigkeiten geschlichtet, Trauungen und Tänze vollzogen, Geburten verkündet. Unter ihm werden Heranwachsende in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Und unter ihm sind Talismane, Totems und Gebetstafeln vergraben. In Guinea erzählt man sich, der Baobab – der Baum des Lebens – sei seit Anbeginn der Zeit schon da.