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17.12.2025
05:40 Uhr
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Filialen schließen, Zehntausende Stellen futsch – und jetzt auch noch KI. Wie aus dem sicheren Beruf des Bankers ein riskantes Investment in die eigene Zukunft wurde.

Felix Heiden hat keine Angst vor der Zukunft, denn egal, wie sehr sich alles verändern wird, "Banken wird es immer geben", sagt er und meint damit: seinen Job. Heiden ist 20 Jahre alt und seit dem vergangenen Jahr Auszubildender bei der Deutschen Bank. Läuft alles glatt, ist er in einem Jahr Bankkaufmann und gehört zu einer Branche, in der deutschlandweit mehr als 537.000 Menschen beschäftigt sind. Als Heiden seinen Eltern von der Ausbildung erzählte, hätten die sich gefreut, "grundsolide", danach stünden ihm "alle Wege offen". Formulierungen, an die auch Heiden glaubt. Nur: Der Beruf des Bankkaufmanns verändert sich gerade stark.