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05.12.2025
10:34 Uhr
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Auf dem Parteitag in Magdeburg will sich das Bündnis Sahra Wagenknecht umbenennen. Der neue Name soll aber erst nach den Ost-Wahlen 2026 wirksam werden.

Eigentlich war alles generalstabsmäßig geplant: Anfang November hatte Sahra Wagenknecht mitgeteilt, dass sie den Vorsitz ihrer eigenen Parteischöpfung Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) abgeben will. Beim Bundesparteitag in Magdeburg an diesem Wochenende möchte sich Wagenknecht stattdessen zur Vorsitzenden der Grundwertekommission des BSW wählen lassen. Das Amt wird eigens für sie geschaffen. In Magdeburg soll am Samstag außerdem "Sahra Wagenknecht" aus dem Parteinamen gestrichen werden – das inzwischen etablierte Kürzel BSW soll aber erhalten bleiben. So lautet der ausdrückliche Wunsch der scheidenden Chefin.