Zeit 04.02.2026
17:13 Uhr

(+) Arepas mit Avocado- und Bohnenfüllung: Lieber Arepas statt Sorgen machen


Maisbrote mit Bohnen- und Avocadofüllung kennen keine Tageszeit. In Venezuela und Kolumbien serviert man Arepas zum Frühstück, zu Mittag – und zum Abendessen!

(+) Arepas mit Avocado- und Bohnenfüllung: Lieber Arepas statt Sorgen machen
Arepas aus dem nördlichen Südamerika gehören zu den Broten, deren Einfachheit fast irritiert. Maismehl, Wasser, Salz, mehr braucht es für die Zubereitung nicht. Ihre Geschichte reicht vermutlich Tausende Jahre weit zurück: Indigene Gemeinschaften mahlten Mais, gaben Wasser hinzu, formten aus der Mischung dicke Fladen und buken sie auf heißen Steinen. In Venezuela und Kolumbien sind Arepas bis heute allgegenwärtig, aber beide Staaten zanken sich gern, wer sie denn nun erfunden hat. Auch wenn es den Konflikt nicht tangiert: Ich habe sie zuerst in Venezuela gegessen. Hier werden sie aufgeschnitten und morgens mit Käse gefüllt serviert, mittags und abends mit Bohnen, Fleisch oder Avocado. Man isst sie im Stehen, am Küchentisch, am Straßenrand. Außen leicht knusprig, innen weich und saftig.