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05.12.2025
18:03 Uhr
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Zwei Forschungsinstitute veröffentlichen gegensätzliche Prognosen zur Lage am Arbeitsmarkt. Mal wird die schlimmer, mal besser. Was denn nun?

Mit Arbeitsmarktprognosen ist es ein bisschen wie mit Wettervorhersagen. Sie erscheinen sehr oft, reichen nicht allzu weit in die Zukunft, weil sich kurzfristige Trends besser voraussagen lassen als langfristige. Dass Experteneinschätzungen voneinander abweichen: auch schon vorgekommen. Zumal wenn die Lage nicht ganz eindeutig ist. Oder wie es der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber im Meteorologen-Jargon formuliert: Der Ausblick bleibe "heiter bis wolkig". Vergangene Woche aber erschienen am selben Tag zwei Prognosen, deren Unterschiede dann doch interessant sind. Weil sie nicht nur etwas über verschiedene Erhebungsmethoden erzählen, sondern auch über den Zustand der deutschen Wirtschaft. Darüber, wo noch Jobs entstehen und wo nicht.