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26.02.2026
05:44 Uhr
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Ein Physiker, ein Softwareentwickler und ein Ingenieur erzählen von den Möglichkeiten und Grenzen der KI. Und wie sie die Angst überwinden, von ihr ersetzt zu werden.

"Meine Kolleg:innen und ich haben ein gewaltiges Ziel: Wir wollen herausfinden, warum Materie existiert und wie das Universum zusammenhängt. Ich glaube, Künstliche Intelligenz kann dabei entscheidend helfen. Ich habe Physik studiert und promoviere jetzt am Desy in Hamburg, einem der weltweit größten Forschungszentren für Teilchenphysik. Wir schauen uns genau an, wie die kleinsten Bausteine unserer Welt aufeinander wirken und welche Kräfte sie zusammenhalten. Ich entwickle Programme, die uns helfen, die riesigen Datenmengen aus Teilchenkollisionen auszuwerten. Jeden Tag sitze ich vor Daten, die entstehen, wenn winzige Teilchen mit hoher Geschwindigkeit aufeinanderprallen. Hunderttausende dieser Zusammenstöße passieren pro Sekunde. Wir versuchen, dabei spannende Muster herauszufiltern. KI hilft uns, Zusammenhänge zu erkennen, die wir sonst in diesen irren Datenbergen übersehen.