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21.02.2026
14:50 Uhr
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Die rechte Plattform "Apollo News" ist vielen aus politischen Gründen verhasst. Im Gegenwind fühlt sich Max Mannhart, ihr 23 Jahre alter Gründer, aber schon immer wohl.

Das Treffen mit Max Mannhart, dem jungen Chefredakteur von Apollo News, findet im Borchardt im Berliner Regierungsviertel statt, einem unter Journalisten, Lobbyisten und Politikern beliebten Restaurant. Als Mannhart Platz nimmt, schweift sein Blick einmal durch den großen, vom Stimmengewirr widerhallenden Gastraum. "Ich bin zum ersten Mal hier", sagt er, "ich kenne das alles ja gar nicht." Mit 23 Jahren muss man noch kein Stammgast im Borchardt sein, aber natürlich ist mit "das" mehr gemeint als nur ein In-Lokal. Apollo News ist eine junge Medienmarke, sie gehört zu dem, was man zurzeit gerne "alternative Medien" nennt: In den vergangenen Jahren sind, vor allem am rechten Rand des publizistischen Angebots, einige neue Marken entstanden, die ein Meinungsspektrum abbilden, das ideologisch rechts von der Merkel-Union beginnt. Neben den Traditionsmarken Welt und NZZ gibt es Cicero, es gibt die Ruhrbarone, Tichys Einblick, die Achse des Guten um Henryk M. Broder, Julian Reichelts Nius – und eben auch das Internetportal Apollo News.