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15.12.2025
19:38 Uhr
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Mit strengen Waffengesetzen wollte sich Australien vor Anschlägen schützen. Dann töten zwei Männer in Sydney mindestens 15 Menschen. Die Reaktion: noch schärfere Regeln.

Diese Frage beschäftigt nicht nur die Menschen in Australien, sondern weltweit: Hätte der furchtbare Terroranschlag am Bondi Beach verhindert werden können? Anders als etwa die USA hatte Australien zumindest versucht, sich mit strengen Waffengesetzen vor Terroranschlägen und Amokläufen zu schützen, seit Jahrzehnten schon. 1996 hatte ein einzelner Attentäter in der tasmanischen Stadt Port Arthur 35 Menschen erschossen; danach wurden Sturmgewehre und andere halbautomatische Gewehre sowie Schrotflinten in Australien verboten. Außerdem führte die Regierung neue Registrierungspflichten ein und sorgte mit Rückkaufprogrammen dafür, dass bis zu einem Drittel der Waffen im Privatbesitz aus dem Verkehr gezogen wurde.