|
22.11.2025
20:03 Uhr
|
Die schlechte: Es wird zu selten genutzt. Dabei sind Angststörungen die häufigste psychische Krankheit. Nur verlangt diese Therapie Patienten und Behandlern viel ab.

Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 47/2025. Jana Busch ist heute Bus gefahren, eine Stunde lang. "Ich bin superstolz!" Normalerweise vermeidet sie Busse, Bahnen, auch Autofahrten und Cafés. Einen Monat lang ist sie überhaupt nicht rausgegangen. Aus Angst. Es geht los mit einem Kribbeln im ganzen Körper, ihr Herz pumpt, der Atem jagt und ein Gedanke hinterher: Wie kommst du hier wieder raus? Ihre Hände verkrampfen, sie kann ihr Handy nicht benutzen, keine Hilfe rufen. "Und dann habe ich Angst zu sterben."