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20.02.2026
11:27 Uhr
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Privileg für Privileg wurde Andrew Mountbatten-Windsor genommen. Mit seiner Festnahme wird es ernst für ihn – und für das gesamte britische Königshaus.

Bis jetzt war es Symbolpolitik: Andrew darf keine Uniform mehr tragen, Andrew muss umziehen, Andrew soll aus dem öffentlichen Leben verschwinden, Andrew ist kein Herzog mehr, kein Prinz mehr, keine Königliche Hoheit mehr. Privileg um Privileg ist dem Königinnensohn genommen worden. Diese Privilegien waren es, die ihm jede Freiheit gegeben haben – erschien der Ex-Prinz doch als jemand, der dachte, er könnte sich aufgrund seiner vornehmen Geburt alles herausnehmen. Und damit davonkommen. Nun, da kein Privileg mehr übrig ist, das man Andrew Mountbatten-Windsor noch nehmen könnte und es keine Möglichkeit mehr gibt, den Mann unter hocharistokratischer Titelrüstung nochmals aus der Schusslinie zu nehmen, folgt endlich die logische Konsequenz. Zum ersten Mal in dieser jahrelangen Hängepartie in Sachen Epstein musste Andrew am Donnerstag vor dem real existierenden Gesetz erscheinen. An seinem 66. Geburtstag, um 8 Uhr morgens, ist er von britischen Polizisten festgenommen und auf einer Polizeiwache befragt worden. Rund zwölf Stunden später ließ man den "Mann in den Sechzigern aus Norfolk" wieder gehen, "unter laufenden Ermittlungen", wie es hieß. Das Anwesen in Sandringham, auf dem er sich aufhält, wurde währenddessen durchsucht.