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06.01.2026
20:00 Uhr
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Unbekannte zündeten sein Haus an. Sie hinterließen das Hamas-Dreieck. Es ist nicht der erste Angriff auf den linken Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner.

Andreas Büttner, 52, sitzt im Auto, fährt von Termin zu Termin, als er am Dienstagmittag dieses Gespräch führt. Er ist Mitglied der Linken und arbeitet seit zwei Jahren als Antisemitismusbeauftragter in Brandenburg. Am Wochenende gab es einen Brandanschlag auf sein Grundstück, am Montag erhielt er eine Morddrohung. ZEITmagazin: Herr Büttner, wie geht es Ihnen? Andreas Büttner: Mir geht’s gut. Meine Familie und ich, wir sind uns alle einig, dass meine Arbeit wichtig ist und ich deshalb weitermache wie bisher. ZEITmagazin: Auf Ihr Zuhause ist in der Nacht auf Sonntag ein Brandanschlag verübt worden. Wie erinnern Sie sich daran?