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19.02.2026
15:33 Uhr
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Milliardäre wie Elon Musk schießen immer mehr Satelliten ins All – mit möglicherweise katastrophalen Folgen für die Ozonschicht. Was richtet die Raumfahrt da an?

DIE ZEIT: Herr Glaßmeier, eine Million Satelliten will Elon Musk ins All schießen. Wird er bald alle Erdumlaufbahnen dominieren? Karl-Heinz Glaßmeier: Aktuell gibt es rund 15.000 aktive Exemplare im Erdorbit, und davon stammen fast 10.000 von Musks Firma SpaceX, die über das Projekt Starlink Breitbandinternet aus dem All anbietet. Aber in Konkurrenz dazu baut Jeff Bezos gerade eine Megakonstellation auf, ähnlich wie das europäische Unternehmen Eutelsat OneWeb. Und natürlich hat auch China eigene, große Pläne. ZEIT: Sind also Schätzungen wie jene der Esa plausibel, dass schon Ende des Jahrzehnts bis zu 100.000 Satelliten in Schwärmen um die Erde kreisen könnten?