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03.06.2026
18:49 Uhr
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Dem AfD-Politiker Erhard Brucker wird eine Teilnahme an einem Seminar der Bundeswehr verweigert. Dann schickt er dem zuständigen Oberst eine schriftliche Drohung.

Drohungen sind oftmals dann besonders wirkungsvoll, wenn sie indirekt erfolgen. Ein Musterbeispiel dafür lieferte nun der AfD-Bundestagsabgeordnete Erhard Brucker. Einen Offizier der Bundeswehr, der ihm eine Absage für die Teilnahme an einem Infoseminar der Truppe übermittelt hatte, ließ er per Mail zunächst wissen, dass »in nicht allzu ferner Zukunft meine Partei, die einzige demokratische Alternative für Deutschland, in Regierungsverantwortung kommen« werde. Um dann anzukündigen: »Sobald dies erfolgt ist, werde ich mich noch mal vertrauensvoll an Sie wenden.« Das entsprechende Schreiben liegt der ZEIT vor.