Das hat vor ihm noch niemand geschafft: Donald Trump steht als Gewinner der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ fest – und das, bevor die 19. Staffel des RTL-Dschungelcamps (verlinkt auf https://www.welt.de/iconist/trends/article695a341197d3bf6ef4f45492/dschungelcamp-kandidaten-eine-unoperierte-eine-geile-alte-und-viel-testosteron.html) überhaupt angefangen hat! „Wir wollten nichts dem Zufall überlassen“, kommentiert RTL die feierliche Ernennung von Trump zum Dschungelkönig durch das Moderationsteam Sonja Zietlow und Jan Köppen. Wie es heißt, ist der Sender besorgt, dass ein Einmarsch der USA die Aufzeichnung der beliebten Show empfindlich stören könnte. Hat Trump Australien im Visier? Nach der Meinung von Experten dürfte Australien nach Grönland (verlinkt auf https://www.welt.de/wirtschaft/plus69714a33707d4aa20757ca5a/wef-in-davos-verkauf-vom-tisch-so-sieht-der-groenland-deal-mit-trump-aus.html) nämlich das nächste Ziel der Vereinigten Staaten sein – es sei laut Washington „eine noch viel größere Insel“, verfüge über viele Bodenschätze und liege in der Nähe von Russland und China. Aus eigenen Sicherheitsinteressen sei es deshalb unerlässlich, Zugriff auf den „Klumpen Erde“ haben – das müsse der bisherige Besitzer verstehen, so Trump „Ich bin mir aber sicher, dass Austria clever genug ist.“ Jeder weiß: Was jetzt noch wie ein Witz klingt, könnte schon bald eine schlechte Satire sein. Aber nicht nur deshalb hat sich RTL dazu entschieden, dem sichtlich erfreuten Trump die Dschungelkrone auf den Kopf zu setzen. Gerüchten zufolge soll der US-Präsident den Kölnern einen ähnlich geharnischten Brief wie unlängst den Norwegern (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/ausland/article696e5be8a4073dd2f97f71da/nachrichten-im-wortlaut-wir-hatten-auch-boote-die-dort-gelandet-sind-trumps-brisante-groenland-botschaft.html) geschrieben haben. RTL wurde im Dschungelcamp-Vorfeld bedroht In der Nachricht äußerte Trump sein Unverständnis darüber, dass man ihn ähnlich wie im Falle des Friedensnobelpreises bei der Wahl zum Dschungelkönig übergangen habe. Dabei kenne er niemanden auf dem Planeten, der mehr für die Popularisierung des Trash-TVs und der Verrohung der Gesellschaft getan habe als er. Deshalb fühle er sich nicht mehr länger daran gebunden, Frieden auf der Welt zu schaffen und täglich Känguru-Hoden zu sich zu nehmen. Fernsehkenner versprechen sich von Trumps triumphaler Krönung nun eine generelle Beruhigung der westlichen Hemisphäre: Es sei schließlich hinlänglich bekannt, dass ein Dschungelkönig außer bei Autohauseröffnungen öffentlich nicht mehr in Erscheinung trete. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf https://www.facebook.com/glasauge.satire) und Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!