Zahlreiche tote Schwäne im Landwehrkanal, teils zugefroren auf der vereisten Oberfläche – viele Menschen reagierten angesichts dieser Bilder vor gut zwei Wochen fassungslos, manche hatten Tränen in den Augen. Nun steht fest: Zumindest ein Teil der Vögel starb nicht an Kälte und Hunger, sondern an der Vogelgrippe. Seit 9. Februar seien in den Berliner Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte insgesamt 14 tote Schwäne getestet worden, teilte die Verbraucherschutzverwaltung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Bei drei der Vögel aus dem Kreuzberger Teil des Kanals sei das Virus (verlinkt auf https://www.welt.de/wissenschaft/article68f9dc5cc008edcf0c850d8a/napoleon-in-russland-diese-krankheiten-brachten-die-grande-armee-zu-fall.html) der Vogelgrippe zweifelsfrei und vom Friedrich-Löffler-Institut bestätigt festgestellt worden. Bei zwei weiteren toten Schwänen aus Kreuzberg sowie neun Tieren aus dem Landwehrkanal in Tiergarten bestehe nach Untersuchungen im Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) der Verdacht auf Vogelgrippe, hieß es weiter. Eine Bestätigung durch das Friedrich-Löffler-Institut stehe noch aus.