Welt 17.09.2026
19:07 Uhr

ZDF-Moderatorin muss Insolvenz anmelden – „Volle Kanne“-Gesicht mit Hunderttausenden Euro Schulden


Seit Jahren steht sie bei „Volle Kanne“ vor der Kamera. Nun musste Andrea Ballschuh Privatinsolvenz anmelden. Offenbar führten Schwierigkeiten mit ihrer Selbstständigkeit zu Schulden von mehreren Hunderttausend Euro.

ZDF-Moderatorin muss Insolvenz anmelden – „Volle Kanne“-Gesicht mit Hunderttausenden Euro Schulden

Die ZDF-Moderatorin Andrea Ballschuh hat Anfang 2026 Privatinsolvenz angemeldet. Nach Berichten von „ Bild (verlinkt auf https://www.bild.de/unterhaltung/stars-und-leute/andrea-ballschuh-volle-kanne-moderatorin-ist-pleite-6aab9e2e3e0af7910e52237a) “ und „ Bunte (verlinkt auf https://www.bunte.de/stars/star-life/andrea-ballschuh-insolvenz-mit-230-000-euro-schulden_bd9d142d-9123-494f-a06d-e1c08d6f8071.html) “ haben sich Schulden in Höhe von 230.000 Euro angehäuft. Die 54-Jährige macht insbesondere das Scheitern eines unternehmerischen Projekts für ihre finanzielle Lage verantwortlich. Ballschuh moderiert seit 2003 die ZDF-Sendung „Volle Kanne – Service täglich“, zuletzt jedoch nur noch vertretungsweise. Parallel dazu baute sie seit 2019 ein eigenes Unternehmen als Videocoach auf. Geplant war die Eröffnung eines Videostudios in Mainz. Nach eigenen Angaben kam es kurz vor dem Start zur Trennung von ihrer damaligen Geschäftspartnerin. Das Vorhaben führte sie anschließend allein weiter. Der wirtschaftliche Erfolg blieb jedoch aus. In der Folge häufte sich ein Schuldenberg von rund 230.000 Euro an. Auf der Karriereplattform LinkedIn schilderte Ballschuh, sie habe zwei Jahre lang versucht, eine Insolvenz abzuwenden (verlinkt auf https://de.linkedin.com/posts/andrea-ballschuh_ich-habe-meine-werte-f%C3%BCr-geld-verkauft-activity-7502606948069187584-Xk_c) . Der finanzielle Druck habe sie erheblich belastet. Mit dem laufenden Verfahren muss sie nach eigenen Angaben einen großen Teil ihrer Einkünfte an den Insolvenzverwalter abführen. Von ihren Einnahmen verbleiben ihr demnach rund 1500 Euro monatlich. Auch privat hat die Insolvenz Konsequenzen. Ballschuh gab ihre bisherige Wohnung auf und zog zu ihrem Partner. Zudem wechselte sie aus der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung. Gegenüber „Bunte“ räumte die Moderatorin ein, lange Zeit erhebliche Sorgen um ihren Ruf gehabt zu haben. Sie habe befürchtet, aufgrund der Insolvenz als gescheitert wahrgenommen zu werden. Nach eigenen Angaben habe sie die Belastung zeitweise an die Grenze eines Burn-outs gebracht. „Bild“ zufolge soll das Insolvenzverfahren voraussichtlich drei Jahre dauern. Ballschuh arbeitet nach eigenen Angaben weiter und richtet ihren Blick inzwischen wieder auf die Zeit nach der Entschuldung.