Welt 09.12.2025
02:22 Uhr

„Willkürlich und launenhaft“ – US-Gericht stoppt Anti-Windkraft-Plan


Donald Trump wollte per Präsidenten-Verordnung gegen neue Windkraftanlagen vorgegangen – und ist damit jetzt vor einem Gericht gescheitert. Für das Agieren des US-Präsidenten fand die urteilende Richterin drastische Worte.

„Willkürlich und launenhaft“ – US-Gericht stoppt Anti-Windkraft-Plan

Eine US-Bundesrichterin im Bundesstaat Massachusetts hat eine von Präsident Donald Trump erlassene Anordnung zur Aussetzung von Windenergieprojekten (verlinkt auf https://www.welt.de/wissenschaft/article6909b31aef57a9036f0abaed/windenergie-gefaehrlich-starke-winde-grenzen-der-konstruktion-bereits-ueberschritten.html) aufgehoben. Die Anordnung, die seit dem 20. Januar die Verpachtung und Genehmigung von Windparks auf Bundesflächen und -gewässern aussetzte, sei „willkürlich und launenhaft“ und verstoße gegen US-Recht, erklärte Richterin Patti Saris am Montag (Ortszeit). Geklagt hatte eine Koalition von Generalstaatsanwälten aus 17 Bundesstaaten und Washington, angeführt von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James. Andrea Joy Campbell, die Generalstaatsanwältin von Massachusetts, begrüßte die Entscheidung als Sieg für erneuerbare Energien und grüne Arbeitsplätze. „Massachusetts hat Hunderte Millionen Dollar in Offshore-Windenergie investiert, und heute haben wir diese wichtigen Investitionen erfolgreich vor der rechtswidrigen Anordnung der Trump-Regierung geschützt“, erklärte Campbell. Sie betonte, dass dieser wichtige Sieg gut bezahlte grüne Arbeitsplätze sichere und den Zugang zu zuverlässiger und erschwinglicher Energie ermögliche. Dies unterstütze Massachusetts bei der Erreichung seiner Ziele für saubere Energie und Klimaschutz.