Welt 08.12.2025
15:39 Uhr

Wer nie über Bärbel Bas gelacht hat, darf früher in Rente gehen


Dagegen kann die Mitgliedschaft in der Jungen Gruppe den Renteneintritt erheblich verzögern.

Wer nie über Bärbel Bas gelacht hat, darf früher in Rente gehen

Nach der turbulenten Abstimmung über das jetzt schon legendäre Rentenpaket gehen die Diskussionen weiter. Der Ökonom Jens Südekum schlug vor, die Rente an die Anzahl der Beitragsjahre zu koppeln. Je früher man einzahlt, desto eher könnte man in Rente gehen. Das würde allerdings der Kinderarbeit Vorschub leisten. Wenn jemand mit fünf in die Rentenkassen einzahlt, könnte er schon mit 50 abschlagsfrei aufhören. Aber an irgendetwas muss man ja die Rentenzahlungen koppeln. Warum nicht an allgemeines Wohlverhalten? Die Mitgliedschaft in der Jungen Gruppe kann den Renteneintritt erheblich verzögern. Aber wer dem Staat mehr als drei Steuerzahler geschenkt hat, darf vorzeitig Schluss machen. Wer sein Leben lang keinen Strafzettel für Falschparken oder Zahlungsaufforderungen für Geschwindigkeitsübertretungen kassierte, kann früher aufhören zu arbeiten als jemand, der seinen Führerschein wegen Alkohol am Steuer verloren hat. Schon ab 60 in Rente gehen darf außerdem jeder Bürger, der nachweislich nie über Bärbel Bas oder ein anderes Mitglied der aktuellen Regierung gelacht hat.