Welt 07.02.2026
14:35 Uhr

Union rutscht wieder hinter AfD – Merz verliert an Zustimmung


Für Bundeskanzler Friedrich Merz und die schwarz-rote Bundesregierung geht es in der Wählergunst erneut bergab. Die Union fällt in einer aktuellen Umfrage wieder hinter die AfD zurück. Auch die persönlichen Zustimmungswerte des Kanzlers brechen spürbar ein.

Union rutscht wieder hinter AfD – Merz verliert an Zustimmung

Für Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Regierung war die vergangene Woche aus Sicht vieler Wähler kein Erfolg. In einer aktuellen Insa-Umfrage für die „ Bild (verlinkt auf https://www.bild.de/politik/inland/merz-stuerzt-ab-union-hinter-afd-69861161a98670650cfa2151) “ verlieren CDU und CSU im Sonntagstrend einen Prozentpunkt und kommen nur noch auf fünfundzwanzig Prozent. Die AfD hält dagegen ihr Ergebnis und liegt mit sechsundzwanzig Prozent wieder vor der Union. Die AfD liegt damit erstmals seit der letzten Befragung wieder allein vor CDU und CSU. Die SPD bleibt stabil bei sechzehn Prozent, ebenso unverändert zeigen sich die Werte für die Grünen mit elf Prozent, die Linke mit zehn Prozent, die FDP mit fünf Prozent, das Bündnis Sahra Wagenknecht mit vier Prozent sowie sonstige Parteien mit fünf Prozent. Die Insa-Ergebnisse • AfD: 26 (± 0) • Union: 25 Prozent (- 1) • SPD: 16 Prozent (± 0) • Grüne: 11 Prozent (± 0) • Linke: 10 Prozent (± 0) • FDP: 5 Prozent (± 0) • BSW: 4 Prozent (± 0) • Sonstige: 5 Prozent (+1) Besonders deutlich fällt der Stimmungsumschwung beim Kanzler selbst aus. Mehr als zwei Drittel der Befragten äußern Unzufriedenheit mit der Arbeit des Bundeskanzlers. Nur noch dreiundzwanzig Prozent der Befragten zeigen sich mit der Arbeit von Friedrich Merz zufrieden, ein Rückgang um fünf Prozentpunkte. Unzufrieden sind nun siebenundsechzig Prozent, weitere zehn Prozent äußerten keine Meinung. Merz kann nicht überzeugen Auch die Bundesregierung insgesamt verliert an Rückhalt: Zweiundzwanzig Prozent sind mit ihrer Arbeit zufrieden, während achtundsechzig Prozent unzufrieden sind. Die Zufriedenheit mit der Bundesregierung liegt also sogar noch etwas unter der Zustimmung für den Kanzler. Insa-Chef Hermann Binkert sagt der „Bild“ zu den Zahlen: „Das Zwischenhoch vom Jahresanfang war aus Sicht der Befragten nicht nachhaltig genug.“ Besonders Friedrich Merz habe nicht weiter überzeugen können, ebenso wenig CDU und CSU. „Da die Zahlen für die SPD zumindest stabil bleiben, kann man außerdem ablesen, dass insbesondere Wähler, die der Union näher sind, die Regierungsarbeit zunehmend skeptisch beurteilen.“