Welt 25.01.2026
05:54 Uhr

Über 160.000 Haushalte ohne Strom – Amerikaner aufgerufen, „sich mit Treibstoff einzudecken“


Über 160.000 Haushalte ohne Strom – Amerikaner aufgerufen, „sich mit Treibstoff einzudecken“

Ein heftiger Wintersturm hat am Wochenende den ⁠Flugverkehr in weiten Teilen der USA lahmgelegt. Mehr als 4000 Flüge wurden am Samstag gestrichen, für ‍Sonntag waren es nach Angaben des Flugverfolgungsdienstes FlightAware bereits mehr als 9400. Große Fluggesellschaften warnten die Passagiere vor plötzlichen Flugplanänderungen. Delta Air Lines teilte mit, sie verlege Experten aus ihren nördlichen Drehkreuzen in den Süden. JetBlue strich bis Montag rund 1000 Flüge, und auch United Airlines ⁠sagte vorsorglich Verbindungen ab. Der Sturm führte ⁠zudem zu massiven Stromausfällen. Bis zum späten Samstagabend waren mehr als 160.000 Haushalte ohne Strom, die meisten davon in Louisiana und Texas, wie die Webseite PowerOutage.com meldete. Das US-Energieministerium erließ eine Notfallanordnung für den texanischen Netzbetreiber Ercot, um die Stromversorgung zu sichern. Der Energieversorger Dominion Energy warnte, es könne sich um eines der schwersten Wetterereignisse handeln, ‍das den Betrieb des Unternehmens je beeinträchtigt habe. Der ‍Nationale Wetterdienst warnte vor einem ungewöhnlich ausgedehnten Sturm mit „lähmenden bis lokal katastrophalen Auswirkungen“. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den ⁠Sturm als „historisch“ und genehmigte für zwölf Bundesstaaten den Katastrophenfall. Heimatschutzministerin Kristi Noem sagte, Zehntausende Menschen im Süden hätten keinen Strom mehr. Die Versorger arbeiteten daran, ‍die Versorgung so ⁠schnell wie möglich ‌wiederherzustellen. Sie rief die ‌Amerikaner zur Vorsicht auf. „Es ‌wird sehr, sehr kalt werden“, sagte Noem (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/ausland/article6974fd971846e05b54a3f2e8/usa-strassenschlachten-eskalieren-ice-beamte-erschiessen-mann-in-minneapolis.html) . „Wir rufen alle dazu auf, sich mit Treibstoff und Lebensmitteln einzudecken, und wir werden das ‍gemeinsam ⁠durchstehen.“