Der Kabarettist und Diplom-Physiker Vince Ebert, bekannt aus „Wissen vor acht“ in der ARD, stellt seine Zukunft auf der Bühne infrage. In einem Beitrag auf „ LinkedIn (verlinkt auf https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7402236052658225153/?originTrackingId=TNgl0iurzQfFFQOWBe1pBw%3D%3D) “ erklärt Ebert, er habe „das Gefühl, auf der Bühne alles gesagt zu haben, was ich weiß und was mir wichtig ist“. Seit mehr als 25 Jahren trete er als Physik-Comedian auf. Schon früh habe er, so Ebert, die Wissenschaft als Methode des kritischen und rationalen Denkens vermittelt. In den vergangenen Jahren rückten zunehmend gesellschaftspolitische Themen in den Mittelpunkt seiner Programme. Sein aktuelles Bühnenprogramm werde er nach eigener Aussage noch bis Ende 2026 spielen: „Danach sieht es für mich nicht so aus, als gäbe es eine neue Show.“ Auch deshalb, begründet Ebert diesen Schritt, „weil die Stimmung in diesem Land immer bedrückender wird“. Es falle ihm zunehmend schwer, aus dieser Situation heraus Humor zu entwickeln. „Ich möchte einfach nicht als zynischer Nörgler auf der Bühne enden“, schreibt er. Während Ebert seine Business-Vorträge fortführen will, könnte „Vince of Change“ sein finales Bühnenprogramm sein. Derzeit würden noch einige letzte Termine für 2026 geplant – auch in kleineren Theatern, denen er sich aus Dankbarkeit verbunden fühle, weil sie ihn zu Beginn seiner Karriere unterstützt hätten. „Es würde mich sehr freuen, dort den ein oder anderen von Ihnen begrüßen zu dürfen“, erklärt Ebert. Auf „LinkedIn“ bedankt sich der Kabarettist zudem „aus tiefstem Herzen“ bei allen, die ihn über die Jahre begleitet haben. Zugleich lässt er die Möglichkeit offen, irgendwann auf die Bühne zurückzukehren: „Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja irgendwann wieder …“