Welt 27.12.2025
12:21 Uhr

Schwangere erleidet Kohlenmonoxid-Vergiftung


Die Feuerwehr stellt am späten Freitagabend in einem Haus in Hamburg eine hohe Kohlenmonoxid-Konzentration fest. Zwei Menschen können gerettet werden. Was ist bisher über die Ursache bekannt?

Schwangere erleidet Kohlenmonoxid-Vergiftung

Eine schwangere Frau und ihr Partner haben in ihrem Haus in Hamburg eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten. Die genaue Ursache dafür ist noch unklar, eventuell war eine defekte Gastherme schuld. Die 28-Jährige und der 29-jährige Mann kamen zur Behandlung erst in ein Krankenhaus in Hamburg, danach sollten sie in eine Spezialklinik für Hyperbarmedizin in Halle an der Saale gebracht werden, wie die Feuerwehr berichtete. Die Einsatzkräfte waren am späten Freitagabend in die Doppelhaushälfte des Paares in Farmsen-Berne gerufen worden, weil die Frau über Unwohlsein klagte. Dort wurde eine hohe Kohlenmonoxid-Konzentration festgestellt. Die Feuerwehr habe daraufhin die Gastherme abgestellt und intensiv gelüftet, hieß es. Wie kann man auf einen Kohlenmonoxidaustritt aufmerksam werden? Da Kohlenmonoxid geruchlos ist, kann ein Gasaustritt oft nicht selbst bemerkt werden, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Ein Symptom für eine Kohlenmonoxidvergiftung seien unter anderem Kopfschmerzen. Wer sichergehen wolle, solle sich einen Kohlenmonoxid-Melder beschaffen. Weitere Einsätze der Feuerwehr in Hamburg Auch an anderen Orten in der Hansestadt wurde die Feuerwehr aktiv. Im Zimmer eines Seniorenheims im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst war am Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, wurde der Brand bereits durch die Anwesenden im Heim gelöscht, wie ein Sprecher mitteilte. Eine Pflegerin sowie eine Seniorin erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Eine der beiden wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht – ob es sich dabei um die Pflegerin oder die Seniorin handelte, war zunächst nicht bekannt. Wie das Feuer ausbrach, war ebenfalls unklar. Zuvor hatte die „Hamburger Morgenpost“ berichtet. Am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages hatte die Feuerwehr zudem stundenlang gegen einen Brand auf einem Gelände des „Haus der Jugend“ im Hamburger Stadtteil Hamm gekämpft. Das Dach des leerstehenden Geburtshauses fing Feuer, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. Warum das Feuer ausbrach und wie hoch der Schaden des Brandes ist, bleibt weiterhin unklar. Nach rund vier Stunden konnte das Feuer gelöscht werden.