Seit mindestens 430.000 Jahren nutzen Menschen Holzwerkzeuge. Das konnten Forscher kürzlich durch Ausgrabungen belegen. An der Fundstelle in Marathousa mitten auf der Peloponnes entdeckten die Wissenschaftler auch zahlreiche menschliche Skelette. Das deutet daraufhin, dass man es mit einem prähistorischen Baumarkt zu tun haben könnte. Diese Menschen waren Kunden, die auf der Suche nach einem Mitarbeiter in der Holzwerkzeugabteilung verhungert sind. Etwa zwei Kilometer von der Werkzeugfundstelle entfernt wurde ein weiteres Skelett entdeckt, das wahrscheinlich von einem Raubtier zur Strecke gebracht wurde. Vermutlich ein Baumarkt-Mitarbeiter, der auf der Flucht vor den Kunden Bären oder Wölfen zum Opfer fiel. Reste von zusammenbaubaren Möbelstücken für die Höhleninneneinrichtung scheinen aus Schweden zu stammen. Darauf deuten Nahrungsreste hin, die in Gräbern gefunden wurden und deren Zusammensetzung große Ähnlichkeit mit Köttbullar hat. Noch rätseln die Forscher, ob die ebenfalls entdeckten Haarreste zu dem Bart gehören könnten, den Baumarktwitze schon damals hatten.