Welt 11.01.2026
15:03 Uhr

Schlafender Fahrgast mit scheinbar blutverschmierter Machete im ICE


Auf der Strecke von Frankfurt nach Köln entdeckt ein Schaffner eine blutverschmierte Machete bei einem schlafenden Fahrgast. Er handelt schnell, nimmt die Waffe an sich und alarmiert die Polizei.

Schlafender Fahrgast mit scheinbar blutverschmierter Machete im ICE
Reza Pahlavi ist der älteste Sohn des letzten iranischen Schahs. Er lebt im Exil in den USA. (Foto: (Foto: Benoit Tessier/REUTERS))

Ein schlafender Fahrgast hat in einem ICE auf dem Weg von Frankfurt nach Köln eine scheinbar blutverschmierte Machete neben sich liegen gehabt. Einem Zugbegleiter sei die Waffe mit ihrer rund 30 Zentimeter langen Klinge am frühen Samstagmorgen aufgefallen. Weil der Fahrgast schlief, habe sich der Schaffner getraut, die Machete an sich zu nehmen. Anschließend habe er weitere Fahrgäste aus dem Wagen gebracht und die Polizei alarmiert. Als der ICE im Kölner Hauptbahnhof einfuhr, warteten dort die Einsatzkräfte auf den 30-jährigen Fahrgast. Eine Untersuchung habe allerdings ergeben, dass es sich bei der roten Flüssigkeit an der Machete zumindest nicht um menschliches Blut handele, teilte die Polizei mit. Ob es Tierblut ist oder etwas ganz anderes, müsse noch ermittelt werden. Gegen den 30-Jährigen laufe ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.